FLUIDITY

23.02.2020 - 01.06.2020

LOREN BRITTON | CASSILS | SHU LEA CHEANG | ZACKARY DRUCKER |
ALICIA FRANKOVICH | PHILIPP GUFLER | MARYNA MAKARENKO | TEJAL SHAH | MING WONG

Eröffnung: 22. Februar 2020, 19 Uhr

Kuratiert von Dr. Alejandro Perdomo Daniels


Loren Britton, Way-finding “WE”, 2020, Foto: Tobias Hübel
Loren Britton, Way-finding “WE”, 2020, Foto: Tobias Hübel
Cassils, Advertisement: Homage to Benglis, 2011, Courtesy of the artist and Ronald Feldman Gallery, Foto: Tobias Hübel
Cassils, Advertisement: Homage to Benglis, 2011, Courtesy of the artist and Ronald Feldman Gallery, Foto: Tobias Hübel
Cassils, Fast Twitch / Slow Twitch, 2011, Zwei-Kanal HD Video, Courtesy of the artist and Ronald Feldman Gallery, Foto: Tobias Hübel
Cassils, Fast Twitch / Slow Twitch, 2011, Zwei-Kanal HD Video, Courtesy of the artist and Ronald Feldman Gallery, Foto: Tobias Hübel
Shu Lea Cheang, Wonders Wander, 2017, HD Video, Filmstill Episode 1, Courtesy Video Data Bank, Chicago
Shu Lea Cheang, Wonders Wander, 2017, HD Video, Filmstill Episode 1, Courtesy Video Data Bank, Chicago
Shu Lea Cheang, Wonders Wander, 2017, HD Video, Filmstill Episode 3, Courtesy Video Data Bank, Chicago
Shu Lea Cheang, Wonders Wander, 2017, HD Video, Filmstill Episode 3, Courtesy Video Data Bank, Chicago
Zackary Drucker  & Ernst Rhys, Relationship, 2008–2013, Serie aus 46 Fotografien, Courtesy the artists and Luis de Jesus Los Angeles, Foto: Tobias Hübel
Zackary Drucker & Ernst Rhys, Relationship, 2008–2013, Serie aus 46 Fotografien, Courtesy the artists and Luis de Jesus Los Angeles, Foto: Tobias Hübel
Zackary Drucker  & Ernst Rhys, Relationship, 2008–2013, Serie aus 46 Fotografien, Courtesy the artists and Luis de Jesus Los Angeles, Foto: Tobias Hübel
Zackary Drucker & Ernst Rhys, Relationship, 2008–2013, Serie aus 46 Fotografien, Courtesy the artists and Luis de Jesus Los Angeles, Foto: Tobias Hübel
Die Ausstellung "Fluidity" präsentiert Positionen zeitgenössischer Kunst, die sich mit dem Themenspektrum der Geschlechterfluidität beschäftigen. Die Ausstellung steht für den Versuch, Gewissheiten zu destabilisieren, die auf dem allhergebrachten Verständnis von Sexualität und Geschlecht basieren, denn die darauf konstruierten Kategorien Mann und Frau, heterosexuell und homosexuell erweisen sich als unvollständige Ansätze für reale Lebenserfahrungen.
Ihre Auslassungen reproduzieren die Normativität eines Erwartungssystems, das zu einer bestimmten Gesellschaft gehört, deren Annahmen zu einem allgemeinen Instrument der Geschlechterregulierung geworden sind. Die Ausstellung zielt darauf ab, der Reflexion und Haltung neun ausgewählter Künstler*innen, die dieses System von Erwartungen und Annahmen mit ihrer Arbeit überdenken, einen konzentrierten Rahmen zu gewähren. Damit erhebt die Ausstellung sowohl einen gesellschaftlichen als auch einen künstlerischen Anspruch.

Es werden international agierende Positionen zeitgenössischer Kunst gezeigt, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit der Frage nach der Konstitution des geschlechtlichen Selbst in der Erfahrungswelt der Gegenwart beschäftigen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Tendenzen, die sich der Heteronormativität entziehen und deren Vorrechte und Machtstrukturen in Frage stellen. Was als gemeinsamer Nenner für die Gruppenausstellung fungiert, stellt ein zentrales Anliegen für die beteiligten neun Künstler*innen dar. Somit geht es bei der Ausstellung darum, mit den Mitteln der Kunstproduktion und des Kuratierens interessengemeinschaftliche Sichtbarkeit und Legitimität zu schaffen, um der Pluralität der Gesellschaft durch Repräsentation im institutionellen Kulturapparat gerecht zu werden.

Ausstellungskatalog
Ausstellungsrundgang (Film)

Begleitprogramm in Kooperation mit:

thealit Frauen.Kultur.Labor., Bremen; Hochschule für Künste Bremen; FAQ, Bremen; Edith-Russ-Haus für Medienkunst, Oldenburg; ZFG der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Mädchenkulturhaus Zebra Orange, Syke.

Geförert von Landschaftsverband Weser-Hunte e.V., Stiftung Niedersachsen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Waldemar Koch Stiftung, Stadt Syke, ifa - Institut für Auslandbeziehungen, Video Data Bank.