KS | Statements von Künstler:innen

01.09.2022 - 07.09.2022

Claudia Christoffel, We should all be feminists (2), 2021 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Ana Vujic, What can art do?, 2021
Joanna Schulte, ToWIN, 2020 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Saeed Foroghi, ALL LIVES MATTER OR ANY OTHER WHITE PHRASE THAT COVERS MY FACE © VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Johanna van Emden (aka P. J. Barfs), Im Sommer bin ich SUPERWOMAN - im Winter bei ALDI, 2020
Sophie Lindner, Spirituelle Astronautin, 2021 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Erling T.V. Klingenberg, IT IS HARD TO BE AN ARTIST IN A ROCKSTAR BODY
Susan Donath, Status 2020, 2020 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Die Ausstellung im Erdgeschoss des Syker Vorwerks findet im Rahmen des internationalen Projekts „Künstlerstatements“ statt, das von Johanna van Emden und Susan Donath konzipiert wurde.

Illustrierte Plakate haben eine lange Tradition und stehen dem Originalplakat in künstlerischer und inhaltlicher Gestaltung um nichts nach. Auch in der Kunstgeschichte haben sie einen festen Platz eingenommen. Plakate sollen eine breite Öffentlichkeit erreichen. Kostengünstige Reproduktionen lassen dieses Medium im öffentlichen Raum inflationärer erscheinen und die Bilderflut von Werbeplakaten beeinflussen unser Denken oft nur unterbewusst. Was passiert, wenn Plakate individuell gestaltet werden und nicht den Nutzen eines Produktes bewerben? Welche Botschaft kann ein Plakat vermitteln? Diese Fragen und viele weitere beschäftigen uns in dieser Ausstellung.

Van Emden und Donath haben 2020 sechs, und 2021 weitere acht internationale Künstler:innen dazu eingeladen, ein Plakat zu gestalten. Thematisch, inhaltlich und gestalterisch war alles erlaubt und es gab keine Vorgaben zu erfüllen. Die wandernde Ausstellung, die an ellen Orten von den jeweiligen Akteur:innen ganz unterschiedlich gestaltet wird, zeigt die Plakate aller sechszehn Künstler:innen.

Die Ausstellung in Syke wurde kuratiert von Nicole Giese-Kroner zusammen mit der teilnehmenden Künstlerin Claudia Christoffel.

Christoffel wurde 1971 in Lübeck geboren und lebt und arbeitet in Bremen. Sie arbeitet zu gesellschaftspolitischen Themen. Ihre Arbeiten visualisieren Aspekte des Feminismus, Klimawandel und ökonomische Fragen. Dafür verwendet sie unterschiedlichste Materialien: beispielsweise Poster, Lichttransparente, Fotografien, Zeichnungen und Installationen.

Weitere teilnehmende Künstler:innen:

Öffnungszeiten: 2., 3., 6. und 7. September jeweils 14-18 Uhr, 4. September 11-18 Uhr. Am 5. September geschlossen.

Programm:

  • Eröffnung: 1. September um 19 Uhr
  • Kinderkunst-Club "Fledermäuse": 3. September, 14:30-17 Uhr
  • Führung: Claudia Christoffel4. September, 14 Uhr
  • Vortrag: Dr. Anne Thurmann-Jajes, Künstlerische Plakate / Politische Statements, 4. September, 16 Uhr
  • Finissage: Gespräch mit Claudia Christoffel über ihre künstlerische Arbeit, 7. September, 17 Uhr

Gefördert von 

Ein Projekt von Susan Donath und Johanna van Emden