Auf ins KAFF כפר

17.10.21 - 26.12.21

Hadas Amster, Wild Memories, 2019, Installation
Daniel Laufer, Redux, 2014, Video-Installation
Dana Levy & Mary Mattingly, The last supper, 2011, Video
Michaela Melián, Movement, 2020, Zeichnung für eine Sound- und Licht-Installation © VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Sala-Manca, Eternal Sukkah, 2014/2015, Video
Ali Shrago-Spechler, Objekt für Syke, 2021, Pappe


Kuratiert von Nicole Giese-Kroner und Elianna Renner.

Das Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst nimmt das Festjahr #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland zum Anlass, das interdisziplinäre Projekt „Auf ins KAFF כפר“ anzustoßen, das sich an der Schnittstelle von Wissenschaft, Gegenwartskunst und Gesellschaft bewegt und dessen Ergebnisse eine Kunstausstellung mit zeitgenössischen Positionen bilden, die mit begleitenden Veranstaltungen umrahmt wird. Konzeptioneller Ausgangspunkt ist die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Syke.

Die Ausstellung mit internationalen Positionen zeitgenössischer Kunst, setzt sich mit Geschichte(n) von jüdischem Leben auf dem Land insbesondere in Syke auseinander. Der Titel „Auf ins Kaff כפר“ verdeutlicht, dass unser Alltag und unsere Sprache bis heute geprägt ist von der jüdischen Kultur. Das Wort Kaff findet seinen Ursprung im hebräischen kfar und bedeutet Dorf. Der Titel ist als Zuruf an Künstler:innen und Besucher:innen zu verstehen. Eine Einladung, das vermeintliche „Kaff“ Syke und seine Umgebung zu besuchen und eine neue Perspektive und Sicht auf jüdische Geschichte und Kultur zu erhalten.

Gefördert von: #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland | Landschaftsverband Weser-Hunte | Stadt Syke



 

Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.