Nicht / Noch nicht / Nicht mehr / Vielleicht / Muttersein

Motherhood

11.12.2022 - 26.02.2023

Elinor Carucci, aus der Serie: Mother, 2004-2013, Fotografie © Foto: Tobias Hübel / Courtesy Gallery FIFTY ONE
Alex Giegold, pride, aus siebenteiliger Serie, 2022, Fotografie © Foto: Tobias Hübel / Courtesy Alex Giegold
Hannah Cooke, Ada vs. Emin, 2018, Slow Motion Video © VG Bild-Kunst, Bonn / Courtesy ato GmbH
Sophia Süßmilch, Courtesy MARTINETZ, Köln & Jagoda Bednarsky, Courtesy Philipp Pflug Contemporary, Frankfurt © Foto: Tobias Hübel
Lebohang Kganye, aus Serie: Ke LEFA LAKA : HER-STORY, 2013, Fotografien © Foto: Tobias Hübel / Courtesy Lebohang Kganye
Clara Alisch, Lactoland, 2021, Multimediale Videoinstallation © Foto: Tobias Hübel / Courtesy Clara Alisch
BMX ALI, HOW TO MAKE A WORLD, 2022, Multimediale Rauminstallation © Foto Tobias Hübel

Künstler:innen:

Clara Alisch - Jagoda Bednarsky - BMX Ali (Bronco Wewer, Marlene Rüter, Sabine Wewer) - Elinor Carucci - Hannah Cooke - Alex Giegold - Emese Kazár - Lebohang Kganye - Martha von Mechow - Elianna Renner - Felizitas Stilleke & Smruthi Gargi Eswar - Sophia Süßmilch - Frederik Vium

Kuratiert von Nicole Giese-Kroner

Mutterschaft ist ein Thema, das jeden Menschen berührt. Ob sie:er selbst die Mutterrolle einnimmt oder nicht. Biologisch gesehen haben oder hatten alle Menschen eine Mutter. Der Mutterbegriff und dessen Definition ist komplex. Kaum ein Konzept provoziert vielfältigere Assoziationen, Empfindungen und Rollenklischees und hat sich im Laufe der Jahrtausende der Menschheitsgeschichte immer wieder verändert. Heute ist dieses Thema politischer denn je.

Die Ausstellung "Motherhood. Nicht / Noch nicht / Nicht mehr / Vielleicht / Muttersein" zeigt, wie das Bild von Mutterschaft und Muttersein in der zeitgenössischen Kunst gespiegelt wird. Die Positionen der Ausstellung beleuchten die unterschiedlichen Aspekte des Mutterseins im biologischen, psychologischen und sozialen Sinn.

Ein Thema der Ausstellung, was ebenso mitgedacht wird, ist das Nicht-Muttersein. Dieses Kapitel wird sehr vielschichtig hervorgebracht: Geschichten über das Nicht-Wollen, Nicht-Können und den Verlust.

Ein weiterer Aspekt der Ausstellung ist das bis heute noch ambivalente Verhältnis des Kunst- und Kulturbetriebs gegenüber Künstler:innen, die sich für eine Mutterschaft entscheiden.

Ebenso wird die Mutterschaft jenseits von heteronormen, Cis-geschlechtlichen Beziehungen künstlerisch verhandelt.

Die Ausstellung wird in ein breites Begleitprogramm von Führungen, Kinderprogramm, Lesung, Podiumsdiskussion mit Expert*innen und einer Theaterperformance eingebettet.

Außerdem wird zu bestimmten Terminen kostenfreie Kinderbetreuung während des Ausstellungs- und Veranstaltungsbesuchs angeboten um die Teilhabe von Eltern, besonders auch alleinerziehenden Elternteilen, an Kulturangeboten zu ermöglichen.

Termine kostenfreie Kinderbetreuung ohne Anmeldung:

So, 11.12.2022: 12–15 Uhr

Mi, 4.1.2023: 14–17 Uhr

Mi, 25.1.2023: 14–17 Uhr

Mi, 15.2.2023: 14–17 Uhr

So, 26.2.2023: 15–18 Uhr

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