Nicht / Noch nicht / Nicht mehr / Vielleicht / Muttersein

Motherhood

11.12.2022 - 26.02.2023

Elinor Carucci, The Mother that I still am, #2, My children/Mother, (aus der Serie: Mother, 2004-2013), Fotografie © Elinor Carucci/ Courtesy Gallery FIFTY ONE
Alex Giegold, Pride, (aus siebenteiliger Serie), Fotografie
Hannah Cooke, Ada vs. Emin, 2018, Slow Motion Video © Hannah Cooke / ato GmbH
Sophia Süßmilch, Warum wollen Sie keine Kinder (Claudia und Henriette), 2020, Fotografie, Courtesy Sophia Süßmilch und Martinetz Köln
Lebohang Kganye, Setshwantso Le Ngwanaka II, 2013 (aus Serie: Ke LEFA LAKA : HER-STORY, 2013) Fotografie © Lebohang Kganye
Clara Alisch: Lactoland, 2021, Videoinstallation, Foto: Tim Klausing
Jagoda Bednarsky, SHADOWLAND (PAN), 2020 Öl, Acryl und Gouache auf Leinwand, 200 x 310 cm, Courtesy Jagoda Bednarsky und Philipp Pflug Contemporary

Künstler:innen:

Clara Alisch - Jagoda Bednarsky - BMX Ali (Bronco Wewer, Marlene Rüter, Sabine Wewer) - Elinor Carucci - Hannah Cooke - Alex Giegold - Emese Kazár - Lebohang Kganye - Martha von Mechow - Elianna Renner - Felizitas Stilleke & Smruthi Gargi Eswar - Sophia Süßmilch - Frederik Vium

Kuratiert von Nicole Giese-Kroner

Mutterschaft ist ein Thema, das jeden Menschen berührt. Ob sie:er selbst die Mutterrolle einnimmt oder nicht. Biologisch gesehen haben oder hatten alle Menschen eine Mutter. Der Mutterbegriff und dessen Definition ist komplex. Kaum ein Konzept provoziert vielfältigere Assoziationen, Empfindungen und Rollenklischees und hat sich im Laufe der Jahrtausende der Menschheitsgeschichte immer wieder verändert. Heute ist dieses Thema politischer denn je.

Die Ausstellung "Motherhood. Nicht / Noch nicht / Nicht mehr / Vielleicht / Muttersein" zeigt, wie das Bild von Mutterschaft und Muttersein in der zeitgenössischen Kunst gespiegelt wird. Die Positionen der Ausstellung beleuchten die unterschiedlichen Aspekte des Mutterseins im biologischen, psychologischen und sozialen Sinn.

Ein Thema der Ausstellung, was ebenso mitgedacht wird, ist das Nicht-Muttersein. Dieses Kapitel wird sehr vielschichtig hervorgebracht: Geschichten über das Nicht-Wollen, Nicht-Können und den Verlust.

Ein weiterer Aspekt der Ausstellung ist das bis heute noch ambivalente Verhältnis des Kunst- und Kulturbetriebs gegenüber Künstler:innen, die sich für eine Mutterschaft entscheiden.

Ebenso wird die Mutterschaft jenseits von heteronormen, Cis-geschlechtlichen Beziehungen künstlerisch verhandelt.

Die Ausstellung wird in ein breites Begleitprogramm von Führungen, Kinderprogramm, Lesung, Podiumsdiskussion mit Expert*innen und einer Theaterperformance eingebettet.

Außerdem wird zu bestimmten Terminen kostenfreie Kinderbetreuung während des Ausstellungs- und Veranstaltungsbesuchs angeboten um die Teilhabe von Eltern, besonders auch alleinerziehenden Elternteilen, an Kulturangeboten zu ermöglichen.

Termine kostenfreie Kinderbetreuung ohne Anmeldung:

So, 11.12.2022: 12–15 Uhr

Mi, 4.1.2023: 14–17 Uhr

Mi, 25.1.2023: 14–17 Uhr

Mi, 15.2.2023: 14–17 Uhr

So, 26.2.2023: 15–18 Uhr

Gefördert von